Mitgefühl

Mitgefühl bezeichne ich gerne als die Zauberpille im Umgang mit Leid.

Mitgefühl ist dabei unterschieden vom Mitleid - es kann dort entstehen, wo ich dem anderen sein Leid lasse, es also akzeptiere.

Leid entsteht dort, wo wir einen Zustand nicht annehmen wollen. Wo eine Diskrepanz zwischen Ist und Soll besteht. Wohin sich der Blick nicht richten möchte.

Egal, ob es sich dabei um das Leid anderer Menschen, oder erlebtes, eigenes Leid handelt. Erst, wenn wir die Dinge so nehmen, wie sie sind, können wir sie erleben und damit in ihrer Gestalt erkennen.

Erst im Zustand des Mitgefühls entsteht Raum für die Integration bisher verachteter (Selbst-)Anteile.

Es gibt viele Wege, Mitgefühl zu entwickeln. Eine einfache Übung zum Mitgefühl finden sie hier.