Depressionen

Depressive Störungen gehören zur Gruppe der Affektiven Störungen

 

Der Mensch in der Depression fühlt sich oftmals niedergeschlagen, hat das Interesse "an der Welt" verloren, ist freudlos, ohne Antrieb, müde, ausgelaugt - das Essen schmeckt nicht mehr, konzentrieren fällt schwer, man ist "nichts mehr wert" - die Welt sieht aus wie eine Postkarte, zu der man keinen richtigen Kontakt bekommt. Sozialer Rückzug, Schuldgefühle, Reizbarkeit können hinzukommen.

Depression, [lat. deprimere = nieder- oder unterdrücken]

Depression ist ein Bewusstseins- und Körperzustand - in der Kontakt unterdrückt wird. Und zwar vor allem der Kontakt zu sich selbst und damit zur eigenen Lebendigkeit.

Die Psychotherapie von Depressionen hat daher meiner Meinung nach viel mit der Wiederherstellung der Kontaktfunktionen zu tun. Es geht darum Menschen wieder in Kontakt zu führen. In Kontakt zu sich selbst und der Mitwelt.

Die Lebendigkeit ist nicht verschwunden, sie wird unterdrückt.

Ein Mensch in der Depression möchte erreicht werden, verstanden werden, die Möglichkeit haben, über seine Innenwelt reden zu können.

Ist eine Depression stark ausgeprägt, also schwer, dann kann der betroffene Mensch nicht mehr ambulant behandelt werden. Eine stationäre oder teilstationäre Behandlung ist dann notwendig. Gerne unterstütze ich Sie in der Wahl der richtigen Klinik und in der Zeit bis zur Aufnahme.